Ausgabe Juli 2011

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Franchise-Berater Stefan Neumann

Franchise-Berater Stefan Neumann

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Leserinnen und Leser,

im vergangenen Jahr feierten wir als genossenschaftlich geführter Deutscher Franchising Service e.G. (DFS) unser fünfjähriges Bestehen und haben auf einige erfolgreiche Jahresabschlüsse zurückblicken können. Dennoch dürfen wir uns nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen. Daher haben wir mit Wirkung vom 01.07.2011 unser bundesweit aktives Franchise-Experten-Netzwerk gezielt umstrukturiert. Mit optimierten Strukturen gehen wir neue Wege und unterstützen mit weiteren Service-Leistungen unsere Kunden. So werden wir, angefangen vom Aufbau eines Franchise-Systems, über die Vorauswahl von Franchise-Interessenten bis hin zur Weiterentwicklung bestehender Franchise-Systeme, für Franchise-Geber und Franchise-Nehmer-Interessenten einen umfangreicheren Service anbieten. Mit dem Know-How unseres DFS-Berater-Verbundes werden wir daher unseren Ruf als „Brückenbauer in die Franchisewirtschaft„ sicherlich noch weiter festigen können.
Unsere Themen heute:

  • für werdende Franchise-Nehmer:
    Vorvertragliche Systeminformation
  • für werdende Franchise-Geber:
    Franchise-Gebiete frühzeitig festlegen
  • für bestehende Franchise-Unternehmen:
    Die Notwendigkeit von Betriebsvergleichen
  • aus der Franchise-Wirtschaft:
    Franchise-Berater gesucht
  • Gastbeitrag:
    Qualifaction von Steffen Kessler, Franchiseportal

Wir denken, wieder interessante Themen für Sie ausgewählt zu haben und wünschen allen Franchise-Aktiven volle Auftragsbücher sowie eine sehr erfolgreiche zweite Jahreshälfte.

Ihr
Stefan Neumann
Geschäftsführer des
DFS Franchising Service

 

DFS Brückenbauer Franchisewirtschaft

Brückenbauer in der Franchise-Wirtschaft

Franchiseberater gesucht

Brückenbauer in der Franchisewirtschaft

Ab 1. Juli 2011 werden wir nicht mehr als Genossenschaft, sondern als Netzwerk von Lizenz-Nehmern agieren. Durch die neue Organisations-Struktur können wir unseren Kunden – Franchise-Gründern und Franchise-Gebern – noch mehr Effizienz und Leistungsfähigkeit bieten als bisher. Im Rahmen der Umstrukturierung und Erweiterung der Geschäftsfelder planen wir im DFS den Aufbau weiterer Standorte in Deutschland. Dabei sollen sowohl neue Existenzgründerbüros als auch Franchise-Unternehmensberater gewonnen werden. Wie bisher werden auch beim DFS-Lizenz-System Netzwerk-Synergien und der Teamgedanke im Mittelpunkt stehen. Das Potenzial eines Berater-Verbundes kann nur dann voll ausgeschöpft werden, wenn alle Beteiligten zusammenarbeiten und verstehen, dass Geben und Nehmen die Grundlage des Erfolgs sind. Deshalb werden wir ausschließlich mit Lizenz-Partnern zusammenarbeiten, die diesen Ansatz wirklich leben wollen. Den positiven Effekt unserer neuen und optimierten Organisationstruktur geben wir auch an unsere bestehenden sowie an unsere künftigen Partner des DFS-Berater-Verbundes weiter; so profitieren diese von einer um rund 25 Prozent niedrigeren Teilnahmegebühr im DFS. Die monatliche Lizenz für die DFS-Partner beträgt netto 375 Euro. Hinzu kommt eine einmalige Aufnahmegebühr in Höhe von netto 400 Euro.

Unsere DFS-Lizenz-Partner können dabei nicht nur auf umfassendes Know-how in den Bereichen Gründerberatung, Franchise-Recht und Franchise-System-Entwicklung zurückgreifen. Sie profitieren zudem von langjährigen Stammkunden, gemeinsamem Marketing und bewährten Kooperationen mit renommierten Partnern aus der Franchise-Wirtschaft. Berater, die alleine bislang nur spezielle oder kleine Projekte abwickeln konnten, sind als DFS-Service-Partner dazu in der Lage, das gesamte Spektrum professioneller Franchise-Beratung anzubieten. Neue DFS-Standorte sind zunächst in Hamburg, Hannover, Düsseldorf, München, Freiburg/Breisgau und Halle/Leipzig geplant.

Anfragen zu einer Lizenz-Partnerschaft mit dem Deutschen Franchising Service richten Sie bitte an unsere Zentrale unter der Tel.-Nr.: 030 – 33 98 44 60.

Vorvertragliche System-Information

Darauf sollten Franchise-Nehmer bei der Auswahl achten

Die Pflicht zur vorvertraglichen Systeminformation ist zwar in Deutschland nicht gesetzlich vorgeschrieben, dennoch gibt es zwischenzeitlich Leitlinien (bspw. durch Urteile von Oberlandesgerichten), die es den Franchise-Nehmer-Interessenten leichter machen soll, „hinter die Kulissen„ eines Franchise-Systems zu schauen. Im Rahmen der vorvertraglichen Aufklärungspflichten hat der Franchise-Geber den Franchise-Nehmer-Interessenten richtig und vollständig über die Rentabilität seines Systems zu unterrichten. D.h. jedoch nicht, dass der Franchise-Geber verpflichtet ist, Rentabilitätsgarantien zu geben. Dennoch darf er sein Franchise-System in seiner Werbung und in den Vertragsgesprächen mit den Franchise-Nehmer-Interessenten nicht profitabler darstellen, als es wirklich ist.

Mangels gesetzlicher Regelungen ist auch der Umfang einer vorvertraglichen System-Information nicht festgeschrieben. Dennoch sollten dem potenziellen Franchise-Nehmer seitens des Franchise-Gebers erläuternde und schriftlich dokumentierte Hinweise zu Unternehmensdaten des Franchise-Konzeptes, Wirtschaftlichkeitsberechnungen für den Franchise-Nehmer-Betrieb (fundierte Prognosen), Zugehörigkeit des Systems zu Verbänden und Vereinen, Leistungen des Franchise-Systems für den künftigen Franchise-Nehmer, Personen der Systemzentrale inklusive ihrer Befugnisse, Vertriebsprozesse des Franchise-Systems und Franchise-Nehmer-Betriebes, Franchisevertrag sowie ein Einblick in das Systemhandbuch gewährt werden.

Neben den rein wirtschaftlichen Kennwerten, wie bspw. das Investitionsvolumen, das für den Erwerb der Franchise-Lizenz zu entrichten ist, oder die Höhe der laufenden Gebühren an die Systemzentrale (i.d.R. System- und Marketing-Gebühren), gehören die sogenannten „Soft-Facts„ eines Franchise-Unternehmens. Hierzu zählt neben dem Alleinstellungsmerkmal des Geschäftskonzeptes auch die Unterstützung der System-Zentrale beim Start des Franchise-Nehmers. Ebenso die laufenden Unterstützungsleistungen während der Laufzeit des Franchise-Vertrages sowie das professionelle Auftreten der System-Zentrale und seiner Mitarbeiter(-innen) sind wichtige Faktoren, die im Rahmen der Durchführung einer vorvertraglichen Systeminformation zu berücksichtigen sind.

Bei knapp 1000 Unternehmen, die sich als „Franchise-System„ ausweisen, gibt es ganz erhebliche Qualitätsunterschiede bei der Durchführung der vorvertraglichen Aufklärung gegenüber potenziellen Franchise-Nehmern. Hier bleibt dem Franchise-Nehmer-Interessenten auch weiterhin nichts anderes übrig, als sorgfältig zu vergleichen und sich nicht vorschnell für ein vermeintlich lukratives Franchise-Konzept zu entscheiden. Hilfestellungen hierfür können künftige Franchise-Nehmer von den Service-Partnern des DFS erhalten.

Ulrich Kessler FranchisePORTAL

Ulrich Kessler FranchisePORTAL

Qualifaction für Franchise-Unternehmen

Frühwarnsystem und Werbeinstrument in einem Tool

Damit ein Franchisesystem frühzeitig von möglichen größeren oder kleineren Sorgen der Franchise-Nehmer erfährt, hat das FranchisePORTAL ein Online-Bewertungstool als Frühwarnsystem entwickelt: QUALIFACTION® Franchise. Der Clou dabei: Auf Wunsch kann das verliehene QUALIFACTION® Franchise-Zertifikat als Werbeinstrument genutzt werden!

Dabei wurde das Bewertungstool speziell auf die Franchise-Branche zugeschnitten und beinhaltet die folgenden Bausteine:

  • Franchise-Nehmer werden per E-Mail zu Bewertungsrunden eingeladen und bewerten die Systemleistungen anonym!
  • Ein ausgefeiltes Nachrichten- & Konfliktmanagement dient der Diskussion und ggf. Problemklärung unter Wahrung der Anonymität des Franchise-Nehmers.
  • Das QUALIFACTION® Franchise-Zertifikat kann auf Wunsch in Homepage, ausgewählte Portale, Zeitschriften oder Werbemittel eingebunden werden.
  • Detaillierte Ergebnis- und Trendanalysen stehen der Systemzentrale zur Auswertung zur Verfügung.

Somit gibt das Bewertungsinstrument Franchise-Gebern die Möglichkeit, eine interne anonyme Zufriedenheitsanalyse durchführen. Das Ergebnis der Analyse kann als Zertifikat mit einer Gesamtnote anschließend als Marketing-Instrument eingesetzt werden.

„Wir haben unseren Franchise-Nehmern angeboten, sich an der Bewertung zu beteiligen und sind mit dem Ergebnis sowohl quantitativ als auch qualitativ sehr zufrieden. Für ein Franchisesystem ist dieser Dialog sehr bedeutend, da hier wichtige Signale gesendet werden, die ggf. nicht offen kommuniziert werden.“, sagt Erik Krömer, Geschäftsführer der global office® GmbH. Sein Franchisesystem hat das Tool während der umfangreichen Pilotphase von QUALIFACTION® Franchise als eines von 25 Systemen ausgiebig getestet und nutzt das neu erhaltene Zertifikat nun in der Interessenten-Ansprache.

„QUALIFACTION® Franchise soll aber nicht die detaillierte Auswertung von Unternehmensprozessen ersetzen, die in größeren Abständen zur systematischen Analyse von Schwachstellen in Franchise-Systemen durchgeführt werden sollten.“, erklärt Steffen Kessler, Leiter Online-Marketing und Innovationsmanagement im FranchisePORTAL. „Ich sehe die Vorteile in der anonymen Dialogmöglichkeit, dem daraus resultierenden Erkenntnisgewinn, der Trendanalyse und, falls entsprechend eingesetzt, in der Vertrauensbildung bei der Ansprache von Franchise-Interessenten.“

Weitere Informationen über QUALIFACTION® Franchise erhalten Sie auf www.qualifaction-franchise.com .